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Kommentar zur Ideenfabrik„Wer jetzt spart, spart am falschen Ende“

Posted on 23/02/202623/02/2026 by admin

Ein Kommentar von Tom Steinicke

Seit 2023 hat sich die Ideenfabrik des Kreises Euskirchen zu einem lebendigen Zentrum des Austauschs entwickelt

Es sind rund 230.000 Euro jährlich – in Zeiten leerer Haushaltskassen ist das eine Summe, die man nicht einfach so abnickt. Jeder investierte Euro muss in der kommunalen Finanzplanung sorgfältig abgewogen werden. Aber genau deshalb braucht es Entscheidungen mit Weitblick. Und die Fortführung der Ideenfabrik in der Alten Tuchfabrik bis 2030 ist eine solche Entscheidung.

Denn die Ideenfabrik ist weit mehr als ein hübsches Büro in der Alten Tuchfabrik. Sie ist ein Ort, an dem wirtschaftliche Entwicklung, Innovation und Nachhaltigkeit zusammenkommen. Dort entstehen Netzwerke, die Gründer, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Verwaltung miteinander verbinden. Dort wird gedacht, ausprobiert, verworfen und neu gemacht – genau das, was eine Region in Bewegung hält.

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2023 hat sich die Ideenfabrik zu einem lebendigen Zentrum des Austauschs entwickelt. Sie zeigt, dass wirtschaftliche Stärke und ökologische Verantwortung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig befruchten können. In Workshops, Projekten und Kooperationen werden Ideen geboren, die das Potenzial haben, den Kreis Euskirchen langfristig voranzubringen – von nachhaltigen Produktionsprozessen bis hin zu neuen Formen des Unternehmertums.

Natürlich ließe sich der Betrag auch anders verwenden: für Straßen, Schulen, Sozialleistungen. Alles wichtige Themen. Aber genau dort wird deutlich, warum Orte wie die Ideenfabrik gebraucht werden: Eine starke, innovative Wirtschaft schafft Einnahmen, Arbeitsplätze und Perspektiven. Sie ist die Grundlage dafür, dass der Kreis auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.

Wer jetzt spart, spart am falschen Ende. Denn der Verlust der Ideenfabrik wäre nicht nur ein finanzieller Einschnitt, sondern auch ein symbolischer. Er würde das Signal senden, dass Zukunftsprojekte in schwierigen Zeiten keinen Platz haben – ein fatales Zeichen für Gründer, junge Fachkräfte und Unternehmen, die in der Region investieren wollen. Je 230.000 Euro jährlich sind kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Kreises. Die Ideenfabrik ist ein Ort, an dem Wandel gestaltet wird – mit Mut, Kreativität und Gemeinschaft. Gerade in Zeiten, in denen Unsicherheit und Stillstand drohen, bedarf es solcher Orte des Aufbruchs.
(Quelle: Kölnische Rundschau 23.02.2026)

1 thought on “Kommentar zur Ideenfabrik„Wer jetzt spart, spart am falschen Ende“”

  1. admin sagt:
    23/02/2026 um 13:48 Uhr

    Na das seh ich aber völlig anders. Gut eingeleitet, in Zeiten leerer Kasse…..Wir sprechen hier von einer Kreisverwaltung, einer Behörde, die zunächst mal schadlos ihrer Pflichtaufgaben nachkommen muss. Die Wirtschaftsförderung ist eine freiwillige Aufgabe und speziell dann muss man erst Recht auf die Kosten achten. Mal angenommen, wir würden hier nicht über eine Behörde sprechen, sondern über ein wirtschaftlich geführtes Unternehmen, dann müsste man mit dem Businessplan zur Bank, um dort die Gelder zu bekommen….Welche Bank ist denn da dabei? Keine! Hier ist das einfach, man bedient sich Geldern, die man nicht hat und später bei der Kreisumlage die Gemeinden zur Kasse bittet. Was letztendlich wieder der Bürger und Steuerzahler bezahlen muss. Für mich ein NO GO!

    Antworten

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